April 10, 2018

Infos für Besitzer und Trainer: keine Umsatzsteuer auf Gewinngelder

150.000 Euro Geld- und Sachpreise gibt es bei der GERMAN OPEN der EWU zu gewinnen. Bei guten Ritten und guten Pferden können gerade in den Jungpferdeprüfungen als Gewinngelder stolze Summen zusammenkommen. Viele Reiter haben sich schon gefragt, ob diese Gewinngelder der Umsatzsteuer unterliegen und somit Beträge an das Finanzamt abgeführt werden müssen. Mit BFH-Urteil vom 30.08.2017 (XI R 37/14) wurde die Rechtsauffassung des Europäische Gerichtshofes vom 11.11.2016 nun bekräftigt.

Dieses EuGH-Urteil ist rechtsverbindlich für alle EU-Mitgliedsstaaten und auch für unsere Reit- und Fahrturniere anzuwenden.

Das Urteil besagt, dass erzielte Gewinngelder bei Pferderennen nicht im Rahmen eines Leistungsaustausches zu sehen sind, da diese Gewinngelder nicht garantiert sind, sondern von einer erfolgreichen Platzierung abhängig sind. Durch den fehlenden Leistungsaustausch sind diese Gewinngelder somit nicht steuerbar und in der Folge ist daraus keine Umsatzsteuer abzuführen

Die FN informiert, welche Auswirkungen dieses Urteil für Veranstalter und Pferdeeigentümer hat:

Die Pferdeeigentümer müssen aus den gewonnenen Geldpreisen ihrer Pferde keine Umsatzsteuer mehr abführen und dürfen demnach auch keine Rechnungen gegenüber den Veranstaltern mit gesondertem Umsatzsteuerausweis erstellen. Auf der anderen Seite dürfen die Veranstalter aus Rechnungen oder selbst erstellten Gutschriften keine Umsatzsteuer als sog. Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen.

 

Quelle und Originaltext: Kunkel Anwälte/ Schreiben FN

 

 

 

 

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