Informationen für den Reitsport Coronavirus (COVID-19)

Der Ausbruch des  Coronavirus (COVID-19) hat weitreichend Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und betrifft alle Reitsportler, Pferdehalter, Züchter, Turnierveranstalter, Reitstall-Betreiber und Trainingsbetriebe.
Die Situation um das Coronavirus gestaltet sich extrem dynamisch, wodurch die Landesregierung und die Bundesregierung  zur Eindämmung des Coronavirus Maßnahmen ergreifen mussten, die mit einer deutlichen Einschränkung der individuellen Bewegungsfreiheit verknüpft sind. Ziel ist die massive Verringerung sozialer Kontakte, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Mit Hinblick auf die Erlasse der Landesregierungen müssen Abläufe in den Pferdebetrieben neu strukturiert werden, damit die Anforderungen an den Infektionsschutz und die notwendige Pferdeversorgung gewahrt werden.

Die Ausgangssperren/-beschränkungen sind teilweise bereits aktiv oder stehen unmittelbar bevor. Wichtige Informationen und Hilfen, die von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung erarbeitet wurden, findet ihr hier:

 

 

Formular Zutrittsberechtigung

Bestätigung Zutrittsberechtigung

Dieses Formular ist für Personen vorgesehen, die in Vereinen und Betrieben für die notwendige Versorgung und Bewegung der Pferde vorgesehen sind. Dies sollte auf dem Unternehmens-briefpapier ausgedruckt und von den jeweiligen „Notversorgern“ ausgefüllt werden. Die FN rät die Notversorger dringend dazu an, das Dokument stets in Verbindung mit dem Personalausweis und der Kopie des Pferdepasses mitzuführen und sich auf der Anlage an die Hygiene-Regeln zu halten. Die FN hat jedoch keine Hoheitsgewalt. Etwaigen regionalen behördlichen Anweisungen sind daher zwingend Folge zu leisten.

 

Formular Selbsterklärung

Eigenerklärung Selbstversorger

Das Formular Selbsterklärung ist für Eigentümer, Besitzer oder von diesen beauftragte Personen vorgesehen, die die notwendige Versorgung und Bewegung des Pferdes sicherstellen. Wir raten Eigentümern, Besitzern oder von diesen beauftragte Personen dringend dazu an, das Dokument stets in Verbindung mit dem Personalausweis und der Kopie des Pferdepasses mitzuführen und sich auf der Anlage an die Hygiene-Regeln zu halten. Die FN hat jedoch keine Hoheitsgewalt. Etwaigen regionalen behördlichen Anweisungen sind daher zwingend Folge zu leisten.

 

Anwesenheitsliste

Anwesenheitsliste Pferdebewegung

Mit Hilfe der Anwesenheitsliste können die täglichen Ankunfts- und Abfahrtszeiten der verantwortlichen Personen zu Pferdebewegung dokumentiert werden (pro Person ein Bogen). Damit wird die eigene Sorgfalt zur Verhinderung der weiteren Virusverbreitung gegenüber den Ordnungskräften dokumentiert. Das trägt dazu bei, Zwangsmaßnahmen zu verhindern.

DIE DEUTSCHE REITERLICHE VEREINIGUNG (FN) GIBT INFORMATIONEN UND EMPFEHLUNGEN FÜR VEREINE UND BETRIEBE:

AKTUELL: 20.04.2020 Pferdesportverband Rheinland-Pfalz – erste Lockerungen im Bundesland RLP
 https://www.pferdesportverband-rlp.de/coronavirus-auswirkungen-auf-den-pferdesport-in-rheinland-pfalz/

AKTUELL: 30.03.2020 FN Presse
In einzelnen Kommunen schließen Gesundheitsamt oder Ordnungsamt aktuell Pferdebetriebe, weil diese sich nicht an die Regelungen halten oder weil das jeweilige Amt überreagiert.

Informationen und Argumentationshilfen für betroffenen Betriebe:

Merkblatt für durch behördliche Schließung betroffener Pferdebetriebe

AKTUELL 27.03.2020: INFORMATIONEN DES DOSB

„Wir stellen Ihnen heute eine auf die Bundesländer bezogene Übersicht (Stand: 27.03.2020) der FÖRDERPROGRAMME Corona-Soforthilfeprogramme der Bundesländer_27.03.2020 zur Verfügung.  An dieser Stelle noch ein wesentlicher Hinweis zur Antragsberechtigung: Bei den Programmen in Baden-Württemberg und Bayern sind explizit auch Vereine und landwirtschaftliche Betriebe antragsberechtigt. Man bezieht sich hier auf die KMU-Definition (KMU = Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen) der Europäischen Kommission, die sich nach der Beschäftigtenzahl, unabhängig von der Rechtsform, richtet.“

Der DOSB empfiehlt, „die betroffenen Vereine sehr kurzfristig aufzufordern, unbedingt Förderanträge bei den in den Ländern zuständigen Strukturen zu stellen. Zu den Antragsberechtigten müssen auch Vereine und Verbände zählen, die Beschäftigungsverhältnisse haben bzw. wirtschaftlich oder unternehmerisch tätig sind und in Folge der Corona-Pandemie in eine existenzbedrohende Wirtschaftslage und/oder in Liquiditätsprobleme geraten sind.“

LAUFEND AKTUALISIERT: www.pferd-aktuell.de

 

 

Die Bundesregierung hat am 16. März die Schließung aller Sportanlagen angeordnet. Damit müssen Reitunterricht, Schulbetrieb und Zusammenkünfte aller Art in allen Pferdesportanlagen eingestellt werden. Auch Reiterferien müssen abgesagt werden.

Versorgung der Pferde sicherstellen
Wir alle stehen vor absolut berechtigten, aber scharfen und einschneidenden Vorgaben der Behörden und sind aufgefordert, dem Rechnung zu tragen. Vereine und Betriebe müssen dabei Maßnahmen ergreifen, die gleichzeitig die Gesundheit der Menschen UND der Pferde unter den Tierschutzvorgaben sicherstellen. Dazu gehören die Versorgung und Bewegung der Pferde sowie die Tiergesundheit – stets unter der Maßgabe, dass bestimmte Hygiene-Regeln eingehalten werden, um das Virus nicht noch weiter zu verbreiten. Die FN setzt sich auf politischer Ebene dafür ein, dass Pferdebetriebe und Reitvereine nach den untenstehenden Vorgaben auf Grundlage des Tierschutzgesetzes agieren können. Bei diesen Vorgaben geht es jetzt nicht mehr darum, ob Reitunterricht stattfinden darf oder nicht, sondern allein darum, dass die notwendige Versorgung und Bewegung der Pferde sichergestellt wird. Das zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hält die nachfolgende FN-Position für nachvollziehbar und berechtigt.

Die nachfolgenden Regelungen hat die FN den Behörden auf Grundlage des deutschen Tierschutzgesetzes als Vorschlag unterbreitet, um das Tierwohl sicherzustellen. Wir bemühen uns darum, eine sachgerechte Regelung für die Versorgung der Pferde zu erwirken.

Für alle Pferde auf der Reitanlage muss folgendes sichergestellt sein:

  • Pferdegerechte Fütterung
  • Pflege der Boxen (Ausmisten und Einstreuen, Kontrolle der Tröge und Tränken)
  • Tägliche Tierkontrolle (Ist das Pferd gesund? Hat es Verletzungen?)
  • Täglich mehrstündige Bewegung zusammengesetzt aus kontrollierter (z.B. Reiten/Longieren) und freier Bewegung (Auslauf auf dem Paddock/der Weide) sind essentiell für physisches und psychisches Wohlbefinden sowie die Gesunderhaltung des Pferdes
  • Notwendige tierärztliche und/oder therapeutische Versorgung
  • Dringend notwendige Versorgung durch den Schmied

Alle Menschen auf der Reitanlage müssen sich an folgende Hygiene-Regeln halten:

  • Personen mit Krankheitssymptomen dürfen den Stall/die Reitanlage nicht betreten
  • Ausschließlich die für die Versorgung und Bewegung der Pferde notwendigen Personen haben Zutritt zum Stall/zur Reitanlage
  • Jedweder Kontakt der Menschen untereinander muss vermieden werden, auch auf Begrüßungsrituale muss verzichtet werden
  • Die allgemeinen Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz sind zu jeder Zeit einzuhalten:
    • Unmittelbar nach dem Betreten der Anlage ist auf direktem Wege der Sanitärbereich aufzusuchen und sich entsprechend gründlich die Hände zu waschen und zu desinfizieren, bevor weitere Gegenstände wie z.B. Putzzeug etc. angefasst werden
    • Einweghandtücher sind zu benutzen
    • Nach der Versorgung der Pferde ist wiederum der Sanitärbereich aufzusuchen und sich abermals gründlich die Hände zu waschen sowie zu desinfizieren, bevor der Heimweg angetreten wird
  • Die Vor- und Nachbereitung der Pferde muss mit entsprechenden räumlichen Abständen der Menschen/Pferde voneinander erfolgen
  • Die Vereinbarung von tierärztlichen Terminen und Schmiedebesuchen unterliegen der Koordination des Betriebsleiters
  • Die Aufenthalts-/Sozialräume bleiben geschlossen

Reitschulen/Schulpferde
Durch den Ausfall des Reitunterrichts für Reitschulen muss die Bewegung der Pferde durch einen Notbewegungsplan (s. unten) sichergestellt werden. Hier sind strikte hygienische sowie regionale und bundesweite behördliche Vorgaben unbedingt zu beachten. Unter dieser Maßgabe hält die FN folgendes für fachlich notwendig:

  • Der Betriebsleiter/verantwortliche Vereinsvertreter erstellt einen Anwesenheitsplan für die notwendigen Personen, die für die Versorgung und Bewegung der Pferde Zutritt zum Stall und der Reitanlage benötigen
  • Es werden Anwesenheitszeiten vorgegeben, um die Anzahl der Menschen, die sich zeitgleich im Stall/auf der Reitanlage befinden, zu minimieren
  • Die einzelnen Pferde müssen nachweislich den Reitern zugeordnet werden. Dies ist zu dokumentieren.
  • Der Betriebsleiter/verantwortliche Vereinsvertreter muss die Anwesenheitszeiten dokumentieren
  • Nur Reitschüler, die eigenständig ein Pferd vorbereiten, reiten und nachher versorgen können, sind von der verantwortlichen Person des Vereins/Betriebs auf freiwilliger Basis dafür vorzusehen
  • Die fachkompetente Koordination/Zuteilung dieser „Notbewegungshelfer“ übernimmt entweder der Betriebsleiter, ein Vorstandsmitglied oder der leitende Reitlehrer
  • Die Pferdebewegung auf dem Reitplatz/in der Reitbahn bedarf einer fachkundigen Aufsicht, die die Sicherheit gewährt
  • Bei der Versorgung und Bewegung der Pferde sind jedwede Kontakte zu anderen Reitern und aufsichtführenden Personen zu vermeiden sowie ein Abstand von mehreren Metern einzuhalten
  • Die Anzahl von vier Pferden pro Bewegungsfläche (20mx40m Fläche) wird fachlich und hygienisch als vertretbar, aber als Obergrenze gesehen (immer abhängig von der Größe der Reitfläche, als Orientierung dienen pro Pferd ca. 200 Quadratmeter.)

Pensionsställe/Privatpferde
Um die Versorgung und Bewegung der Pensionspferde sicherstellen zu können, benötigt der Betriebsleiter Unterstützung durch die Besitzer bzw. Reiter. Auch hier sind strikte hygienische sowie regionale und bundesweite behördliche Vorgaben unbedingt zu beachten. Unter dieser Maßgabe hält die FN folgendes für fachlich notwendig:

  • Der Betriebsleiter/verantwortliche Vereinsvertreter erstellt einen Anwesenheitsplan für die notwendigen Personen, die für die Versorgung und Bewegung der Pferde Zutritt zum Stall und der Reitanlage benötigen
  • Es werden Anwesenheitszeiten vorgegeben, um die Anzahl der Menschen, die sich zeitgleich im Stall/auf der Anlage befinden, zu minimieren
  • Die Einbestellung von Tierarzt und Schmied erfolgt nur durch die verantwortliche Person des Betriebs/Vereins
  • Bei der Versorgung und Bewegung der Pferde sind jedwede Kontakte zu anderen Einstallern zu vermeiden und ein Abstand von mehreren Metern einzuhalten
  • Räumliche Abstände zum Stallpersonal sind in gleicher Weise sicherzustellen
  • Die Anzahl von vier Pferden pro Bewegungsfläche (20mx40m Fläche) wird fachlich und hygienisch als vertretbar, aber als Obergrenze gesehen (immer abhängig von der Größe der Reitfläche, als Orientierung dienen pro Pferd ca. 200 Quadratmeter)

Ansonsten ist um Verständnis zu bitten, dass kein weiterer Publikumsverkehr auf der Reitanlage zuglassen werden kann. Personen, die nicht für die Versorgung und Bewegung der Pferde vorgesehen sind, dürfen die Anlage nicht betreten.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hält die Position der FN für nachvollziehbar und berechtigt. Jedoch müssen nun die einzelnen Bundesländer konkrete Vorgaben erlassen. In folgenden Bundesländern gibt es bereits gute Regelungen:

Die oben unter „Downloads“ aufgeführten Musterpläne erleichtern Ihnen die Erstellung von Notfallversorgungs- und Bewegungsplänen.

Darf ein Stallbetreiber den Betrieb für Pferdebesitzer/Einstaller komplett schließen und wenn ja, für wie lange?
Aufgrund der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefs der Bundesländer vom 16. März 2020 ist der Sportbetrieb auf und in allen Sportanlagen für den Publikumsverkehr zu schließen. Dies betrifft grundsätzlich auch Pferdesportanlagen. Ein zeitliches Ende wurde diesbezüglich nicht bekannt gegeben. Die Betreiber der Pferdesportanlagen sind hier in der Verantwortung und müssen für die Einhaltung der behördlichen Anordnungen gerade stehen. Inzwischen finden polizeiliche Kontrollen dieser Schließungen statt. Vorkehrungen zur Verringerung des Besucheraufkommens sind deshalb zulässig und erforderlich. Die FN vertritt die Auffassung, dass es möglich sein sollte, dass die Pferde von ihren Eigentümern oder deren Vertretern versorgt werden, wobei der jeweilige Personenkreis so klein wie möglich gehalten werden muss. Dies gilt insbesondere im Hinblick darauf, dass nicht alle Betriebe in der Lage sind, mit dem eigenen Personal eine angemessene Versorgung der Pferde einschließlich kontrollierter und freier Bewegung sicherzustellen. Die aktuelle Situation ist für uns alle eine große Herausforderung, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Wir empfehlen allen Parteien deshalb dringend aufeinander zuzugehen und nach einer solidarischen Lösung zu suchen. Von nicht zwingend erforderlichen Stallwechseln raten wir in der aktuellen Situation ab.

Private Pferdehalter müssen genauso wie Vereine und Betriebe Maßnahmen ergreifen, die gleichzeitig die Gesundheit der Menschen UND der Pferde unter den Tierschutzvorgaben sicherstellen. Dabei geht es nicht mehr darum, ob Reitunterricht stattfinden darf oder nicht, sondern allein darum, dass die notwendige Versorgung und Bewegung der Pferde sichergestellt wird. Wir raten dringend dazu, sich auch an die FN-Position zu halten. Wir raten privaten Pferdehaltern außerdem dazu, auf dem Weg vom und zum Pferdestall eine Selbsterklärung sowie einen Ausdruck der FN-Position bei sich zu tragen. In der Selbsterklärung sollte stehen, dass man allein aus dem Grund unterwegs ist, die notwendige Versorgung und Bewegung eines oder mehrerer Pferde sicherzustellen. Ein Muster für die Selbsterklärung und das Dokument zur FN-Position stehen oben zur Verfügung. Die FN hat jedoch keine Hoheitsgewalt. Etwaigen regionalen behördlichen Anweisungen sind daher zwingend Folge zu leisten.

Wie kann ich die Versorgung/Bewegung der Pferde im Falle einer Ausgangssperre sicherstellen?
Zum aktuellen Zeitpunkt ist nicht absehbar, wie eine Ausgangssperre in Deutschland konkret aussehen und welche Ausnahmen es in den Bundesländern geben könnte. Nach fachlicher Einschätzung der FN muss auch bei einer Ausgangssperre die notwendige Versorgung und Bewegung der Pferde sichergestellt werden. Das zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hält diese FN-Position für nachvollziehbar und berechtigt. Die FN rät Vereinen, Betrieben und privaten Pferdehaltern deshalb, Notversorgungspläne aufzustellen.

Für den Fall, dass Behörden anders entscheiden, muss der Besitzer/Betreiber der Anlage bzw. Selbstversorger eine überlebenswichtige Notversorgung und Notbewegung mit minimalem Personal dennoch sicherstellen. Im schlimmsten Fall könnten Pferdebesitzer und Reiter dann nicht mehr das Haus verlassen, um sich um die Pferde zu kümmern. Die Situation wäre dann ähnlich, wie wenn sie unter Quarantäne gestellt wären. Wir setzen uns mit aller Kraft dafür ein, einen solchen Fall zu verhindern.

Hinweise:

  • Etwaige Medikamentenpläne und Futterbesonderheiten für die Pferde müssen zentral verfügbar sein.
  • Der Anlagenbesitzer/-betreiber muss einen Notfallplan vorbereiten, um mit minimalstem Personal eine Notversorgung der Pferde alleine sicherstellen zu können.

Darf ein Stallbetreiber den Betrieb für Pferdebesitzer/Einstaller komplett schließen und wenn ja, für wie lange?
Aufgrund der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefs der Bundesländer vom 16. März 2020 ist der Sportbetrieb auf und in allen Sportanlagen für den Publikumsverkehr zu schließen. Dies betrifft grundsätzlich auch Pferdesportanlagen. Ein zeitliches Ende wurde diesbezüglich nicht bekannt gegeben. Die Betreiber der Pferdesportanlagen sind hier in der Verantwortung und müssen für die Einhaltung der behördlichen Anordnungen gerade stehen. Inzwischen finden polizeiliche Kontrollen dieser Schließungen statt. Vorkehrungen zur Verringerung des Besucheraufkommens sind deshalb zulässig und erforderlich. Die FN vertritt die Auffassung, dass es möglich sein sollte, dass die Pferde von ihren Eigentümern oder deren Vertretern versorgt werden, wobei der jeweilige Personenkreis so klein wie möglich gehalten werden muss. Dies gilt insbesondere im Hinblick darauf, dass nicht alle Betriebe in der Lage sind, mit dem eigenen Personal eine angemessene Versorgung der Pferde einschließlich kontrollierter und freier Bewegung sicherzustellen. Die aktuelle Situation ist für uns alle eine große Herausforderung, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Wir empfehlen allen Parteien deshalb dringend aufeinander zuzugehen und nach einer solidarischen Lösung zu suchen. Von nicht zwingend erforderlichen Stallwechseln raten wir in der aktuellen Situation ab.

Gibt es rechtliche Grundlagen, wodurch ein Stallbetreiber Personen den Zugang zum Stall verwehren kann, wenn diese in einen Krisengebiet im Urlaub waren?
Der Betreiber/Besitzer der Anlage hat das Hausrecht. Zum gesundheitlichen Selbstschutz bzw. zum gesundheitlichen Schutz seiner Kunden hat er demnach das Recht, Personen der Anlage zu verweisen bzw. diese nicht betreten zu lassen. Als zentrale Orientierung sollte die aktuelle Krisengebietsaufstellung des Robert-Koch-Institutes herangezogen werden. Der Anlagenbetreiber ist rechtlich für die Einhaltung der behördlichen Vorgaben verantwortlich. Dennoch sollte unter der Leitung des Betreibers/Besitzers ein möglichst verständnisvoller Weg mit dem Pferdebesitzer gefunden werden.

Ich wohne in einem deutschen Grenzgebiet und mein Pferd steht im benachbarten Ausland. Durch die Grenzschließungen kann ich nicht mehr zu meinem Pferd fahren. Was kann ich jetzt tun?
Noch nicht auf alle Fragen haben wir schon jetzt eine zufriedenstellende Antwort – so auch für diese besonders tragischen Fälle, zu denen es nun an den deutschen Grenzen kommt. Wir haben allergrößtes Verständnis für die Sorgen und Nöte der Pferdehalter. So hart es aber leider klingt – nach unserem Kenntnisstand werden die Pferdehalter nicht zu ihren Pferden im Ausland kommen können, wenn dies die Anweisungen der örtlichen Behörden und/oder der Polizei sind.

Wir können ihnen nur raten, ihr sehr verständliches und notwendiges Anliegen per E-Mail an ihren zuständigen Amtsveterinär zu schicken. Der auf der deutschen Seite regional zuständige Amtsveterinär sollte auf dem Briefpapier des entsprechenden Landkreises (oder wenigstens per E-Mail) die tiermedizinische Notwendigkeit für den Grenzübertritt bestätigen. Dieses amtliche Dokument kann an der Grenze vielleicht weiterhelfen. Bis dahin sollten die Pferdehalter die E-Mail an den Amtsveterinär ausdrucken und beim Grenzübergang vorzeigen, um damit als „Eigenbeleg“ das Anliegen nachweisen zu können. Möglicherweise kann es helfen, in Reitbekleidung an die Grenze zu fahren, um deutlich zu machen, dass der alleinige Zweck des Grenzübertritts die notwendige Versorgung und Bewegung der Pferde ist. Ob dieses Vorgehen sowie das amtliche Dokument tatsächlich von den Grenzbeamten akzeptiert wird, können wir jedoch nicht mit Sicherheit sagen. Deshalb sollten die Pferdehalter dringend alternative Personen auf der anderen Seite der Grenze ausfindig machen, die ihre Pferde versorgen können/könnten, wenn es keine andere Lösung dafür geben sollte.

Die Bundesregierung hat am 16. März die Schließung aller Sportanlagen angeordnet. Damit müssen Reitunterricht, Schulbetrieb und Zusammenkünfte aller Art in allen Pferdesportanlagen eingestellt werden. Das bedeutet, dass kein Pferdesport – weder Reiten oder Fahren – als Freizeitbeschäftigung oder sportliches Training stattfinden darf. Als FN setzen wir uns jedoch dafür ein, dass nach Tierschutzrecht eine „Notbewegung“ der Pferde möglich sein muss.

Darf ich mit dem Pferd noch ausreiten?
Es werden verstärkt einschneidende Bewegungseinschränkungen ausgesprochen. In diesem Falle darf man sich nur noch alleine oder mit dem engsten Familienangehörigen draußen bewegen. Ein Ausritt ohne Begleitung ist aber aus Sicherheitsgründen problematisch. Nach Auffassung der FN sollten Pferdesportler deshalb nur dann ausreiten, wenn sie keine andere Möglichkeit haben, die tierschutzrechtliche Notbewegung des Pferdes sicherzustellen.

Für den Fall einer häuslichen Quarantäne sind Planung und Organisation im Vorfeld wichtig. Denn im Falle einer Quarantäne darf man das Haus nicht verlassen, auch nicht, um sein Pferd zu versorgen. Es empfiehlt sich, bereits vorab wichtige Informationen zu sammeln und Vertretungsregelungen zu treffen (Beispiel: im Falle einer Quarantäne weiß Frau XY welches Zusatzfutter mein Pferd braucht, wie es zu bewegen ist und wo Sattel und Trensen sind). Es ist auch ratsam, dem Stallbetreiber eine Liste mit den wichtigsten Daten zukommen zu lassen (Hufschmied, Tierarzt, Besonderheiten beim Reiten/ Longieren etc.), damit dieser im Falle einer Quarantäne alle Pferde entsprechend versorgen kann.

Aufruf an alle Pferdesportler: Seid bitte solidarisch und helft euch gegenseitig! Richtet Gruppen über Smartphones und Social Media ein und stimmt euch ab, wer sich wann um die Pferde kümmern kann.

Alle aktuellen Maßnahmen drehen sich darum, den Personenverkehr zu begrenzen. Es gibt dagegen keine tierseuchenrechtlichen Einschränkungen für den Transport von Tieren oder tierischen Erzeugnissen auf Grund der Corona-Epidemie.

Einschränkend hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) allerdings darum gebeten, grenzüberschreitende Transporte von lebenden Tieren auf das unbedingte Maß zu beschränken, bis sich die Abläufe an den Grenzen normalisiert haben. Das polnische Hauptamt für Veterinärüberwachung (GIW) hat mitgeteilt, dass seit 18. März speziell für Transporte lebender Tiere aus Deutschland nach Polen der Grenzübergang Guben/Gubinchen (Gubinek) ausgewiesen ist.

Transport zum Tierarzt
Das Deutsche Tierschutzgesetz schreibt vor, dass jedes Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernährt, gepflegt und verhaltensgerecht untergebracht werden muss. Es ist zudem verboten, einem Tier länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zuzufügen, wie sie infolge einer Verletzung oder Erkrankung, die nicht durch den Tierarzt behandelt wird, auftreten. Auch die Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten legen fest, dass bei Erkrankungen oder Verletzungen eines Pferdes rechtzeitig ein Tierarzt hinzuziehen ist. Die tierärztliche Versorgung der Tiere muss demnach unbedingt ermöglicht werden. Untersuchungen, Behandlungen und insbesondere Operationen von Pferden können häufig nicht im heimischen Stall durchgeführt werden, sodass der Transport des Pferdes in eine Tierklinik zu jeder Zeit möglich sein muss, um die Notfallversorgung zu gewährleisten. Viele Kliniken haben inzwischen eigene Vorsorgemaßnahmen getroffen, denn auch sie wollen morgen und übermorgen noch für die Tiere zur Verfügung stehen und die Ansteckungsgefahr daher möglichst geringhalten. Es empfiehlt sich, sich vorher auf der jeweiligen Internetseite oder telefonisch über den aktuellen Sachstand zu informieren.

Was ist mit Transporten zu züchterischen Zwecken?
Aus Sicht der FN sollten die wirtschaftlichen Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Pferdezucht soweit möglich aufrechterhalten werden. Für Hengststationen wird empfohlen, den Samen nach Möglichkeit abzuholen oder durch einen Kurierdienst verbringen zu lassen, um so den Personenverkehr innerhalb der Station zu reduzieren. Viele Hengststationen haben bereits Maßnahmen ergriffen, um den Publikumsverkehr auf ihren Stationen zu beschränken. Auch hier hilft der Blick auf die Homepage der jeweiligen Hengststation.

Transporte zu Bewegungszwecken
Die FN vertritt die Position, dass die pferdegerechte Bewegung von Pferden stets sichergestellt sein muss. Das schließt die kontrollierte Bewegung, z.B. in Form von Reiten oder Longieren ein. Ist es notwendig, das Pferd zu transportieren, um es pferdegerecht bewegen zu können, muss dies möglich sein – immer unter Beachtung der strengen hygienischen Auflagen und individuellen Regelungen am Zielort.

Politische Ebene
In der Coronavirus-Krise brechen Einnahmen aus dem Schulbetrieb weg, Trainer können keinen Unterricht geben, Betriebe stehen vor kapitalen Existenzfragen. Die FN setzt sich auf politischer Ebene für die finanzielle Unterstützung der Vereine und Betriebe ein und drängen darauf, dass die Landes- und Bundesministerien im wirtschaftlichen, landwirtschaftlichen und sportlichen Bereich Maßnahmen ergreifen. Dafür sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen: Schildern Sie Ihre Notlage in knapper aber deutlicher Form Ihrem Kommunalpolitiker, Kreis-, Landtags- und auch Bundestagsabgeordneten aus den eigenen Regionen. Am besten in persönlichen Briefen. Die FN bittet darum, diese Briefe der Betroffenen in Kopie zu bekommen (per E-Mail an Thomas Ungruhe, tungruhe@fn-dokr.de). So kann die  FN sich viel effektiver auf politischer Ebene für die finanzielle Unterstützung der Vereine und Betriebe einsetzen. Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner für Notsituationen im Pferdesport nach Bundesländern.

Gibt es Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung für selbständige Trainer?
Die Bundesregierung hat ein Soforthilfeprogramm in der Beschlussfassung, das Kleinstunternehmern (bis 5 Mitarbeiter) eine finanzielle Direkthilfe von 9.000,- (ggf. 10.000,-) Euro für bis zu drei Monaten gewährt. Für Kleinunternehmer (bis 10 Mitarbeiter) ist eine Direkthilfe von 15.000,- Euro für bis zu drei Monaten geplant. Sobald die definitive Beschlussfassung vorliegt, stellen wir die Informationen unverzüglich ins Netz.

Was müssen Vereine und Betriebe als Arbeitgeber beachten?
Entschädigungen für Verdienstausfälle: Um die Gesundheit der Bevölkerung sicherzustellen, können die zuständigen Behörden auf Basis des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) Maßnahmen treffen und zum Beispiel Personen offiziell unter Quarantäne stellen. Die Entschädigung eines Verdienstausfalles durch ein „Tätigkeitsverbot“ ist gesetzlich geregelt. Für den Fall, dass Arbeitgeber im Verein oder Betrieb davon betroffen sind, haben wir eine Liste mit Fragen und Antworten sowie den zuständigen Behörden für eine Verdienstausfallentschädigung zusammengestellt. Wichtiger Hinweis: Eine Verdienstausfall-Entschädigung kann nur auf der Grundlage eines behördlich angeordneten „Tätigkeitsverbotes“ gem. IfSG erfolgen.

Welche Hilfe gibt es von der Bundesregierung?
Die Bundesregierung hat ein Milliarden-Schutzschild für Beschäftigte, Betriebe und Unternehmen als weitreichendes Maßnahmenbündel im Zuge der Corona-Krise entwickelt. Es beinhaltet die Flexibilisierung des Kurzarbeitergeldes, steuerliche Liquiditätshilfen für Unternehmen und die Ausweitung bestehender Programme für Liquiditätshilfen. Dies soll Unternehmen den Zugang zu günstigen Krediten erleichtern, etwa durch die Lockerung von Kredit-Bedingungen. Mehr Informationen dazu gibt es auf den Internetseiten des Bundeswirtschaftsministeriums: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html

Welche neuen Programme/Sonderprogramme gibt es?

  • KFW Sonderprogramm
    Ein Sonderprogramm der KFW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist in Vorbereitung. Dieses sollen auch von Unternehmen in Anspruch nehmen können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Vorgesehen sind eine Erhöhung bei den Risikoübernahmen sowie Haftungsfreistellungen. Konkret soll es je ein Sonderprogramm für kleine, mittlere und große Unternehmen geben. Die Bundesregierung wird nach der Genehmigung der Europäischen Kommission die KfW in die Lage versetzen, alle Programme auszustatten. In der Rubrik „Corona-Hilfe“ unter www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-2.html gibt es aktuelle Informationen zur KfW-Corona-Hilfe.
  • Soforthilfeprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
    Die Bayerische Staatsregierung hat am 17. März 2020 einen Rettungsschirm für die von der Corona-Krise betroffene Wirtschaft beschlossen. Im Rahmen des Maßnahmenpakets wurde ein neues Förderprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie („Soforthilfe Corona“) eingerichtet. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.

Wo erhalte ich Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen?
Reitvereine, Pferdebetriebe und selbstständige Unternehmen im Bereich Pferdesport haben jetzt mit Verdienstausfällen zu rechnen. Um diese Liquiditätsengpasse zu überbrücken, können Überbrückungskredite beantragt werden.

Finanzierungsangebote gibt es für sogenannte KMU (Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen), Selbständige und Freiberufler. Die Abgrenzung eines KMU ist wichtig für den Zugang zu Finanzmitteln und EU-Förderprogrammen, die speziell auf diese Unternehmen ausgerichtet sind. Die Abgrenzung erfolgt anhand von Schwellenwerten für Jahresumsatz und Bilanzsumme sowie anhand der Beschäftigtenzahl: Kleinstunternehmen bis zu 9 Beschäftigte, kleine Unternehmen bis zu 49 Beschäftigte und mittlere Unternehmen bis zu 249 Beschäftigte.

Jedes Bundesland verfügt über eine Förderbank bzw. ein Landesförderinstitut. Hierüber werden zumeist zinsgünstige Darlehen für Investitionen und Betriebsmittel unterstützt. Zur Beantragung ist die Vorlage eines Businessplans bei der regulären Geschäftsbank (Hausbank) erforderlich. Diese stellt nach Prüfung der Unterlagen beim Landesförderinstitut den Antrag. Eine Übersicht der Förderbanken, die zu den jeweiligen Bundesländern führt, gibt es unter www.investitionsbank.info. Wir empfehlen, die entsprechende Website der Landesförderbanken regelmäßig zu besuchen, denn dort werden immer wieder aktuelle Informationen bereitgestellt.

Auch bei den Bürgschaftsbanken der Länder können Kredite beantragt werden. Links zu mehr Informationen zu den Krediten sowie die Antragsformulare der jeweiligen Banken gibt es hier:

BADEN-WÜRTTEMBERG
Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH
Werastraße 13-17, 70182 Stuttgart
Telefon: 0711-16 45 6
E-Mail: info@buergschaftsbank.de
Internet: https://www.buergschaftsbank.de/
Antrag Baden-Württemberg herunterladen

BAYERN
Bürgschaftsbank Bayern GmbH
Max-Joseph-Straße 4, 80333 München
Telefon: 030-31 10 04-0
E-Mail: info@bb-bayern.de
Internet: https://www.bb-bayern.de/
Antrag Bayern herunterladen

BERLIN
BBB Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg GmbH
Schillstraße 9, 10785 Berlin
Telefon: 030/311 004-0
E-Mail: info@buergschaftsbank-berlin.de
Internet: https://www.buergschaftsbank.berlin/start.html
Antrag Berlin herunterladen

BRANDENBURG
Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH Schwarzschildstraße 94, 14480 Potsdam Telefon: 0331-649 63 0
E-Mail: info@BBimWeb.de
Internet: https://www.bbimweb.de/
Antrag Brandenburg herunterladen

BREMEN
Bürgschaftsbank Bremen GmbH
Am Wall 187-189, 28195 Bremen
Telefon: 0421-33 52-33
E-Mail: info@buergschaftsbank-bremen.de
Internet: http://www.buergschaftsbank-bremen.de/
Antrag Bremen herunterladen

HAMBURG
BürgschaftsGemeinschaft Hamburg GmbH
Besenbinderhof 39, 20097 Hamburg
Telefon: 040-61 17 00 0
E-Mail: bg-hamburg@bg-hamburg.de
Internet: https://www.bg-hamburg.de/
Antrag Hamburg herunterladen

HESSEN
Bürgschaftsbank Hessen GmbH
Gustav-Stresemann-Ring 9, 65189 Wiesbaden Telefon: 0611-15 07 0
E-Mail: info@bb-h.de
Internet: https://bb-h.de/
Antrag Hessen herunterladen

MECKLENBURG-VORPOMMERN
Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH
Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin
Telefon: 0385-395 55 0
E-Mail: info@bbm-v.de
Internet: https://www.buergschaftsbank-mv.de/
Antrag Mecklenburg-Vorpommern herunterladen

NIEDERSACHSEN
Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) GmbH
Hildesheimer Straße 6, 30169 Hannover
Telefon: 0511-337 05 0
E-Mail: info@nbb-hannover.de
Internet: https://www.nbb-hannover.de/
Antrag Niedersachsen herunterladen

NORDRHEIN-WESTFALEN
Bürgschaftsbank NRW GmbH
Hellersbergstraße 18, 41460 Neuss
Telefon: 02131-51 07 0
E-Mail: info@bb-nrw.de
Internet: https://www.bb-nrw.de/de/index.html
Antrag NRW herunterladen

RHEINLAND-PFALZ
Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH Rheinstraße 4 H, 55116 Mainz
Telefon: 06131-629 15 5
E-Mail: info@bb-rlp.de
Internet: https://www.bb-rlp.de/
Antrag Rheinland-Pfalz herunterladen

SAARLAND
Bürgschaftsbank Saarland GmbH
Franz-Josef-Röder-Straße 17, 66119 Saarbrücken
Telefon: 0681-30 33 0
E-Mail: info@bbs-saar.de
Internet: https://www.bbs-saar.de/
Antrag Saarland herunterladen

SACHSEN
Bürgschaftsbank Sachsen GmbH
Anton-Graff-Straße 20, 01309 Dresden
Telefon: 0681-30 33 0
E-Mail: info@bbs-sachsen.de
Internet: http://www.bbs-sachsen.de/
Antrag Sachsen herunterladen

SACHSEN-ANHALT
Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH
Große Diesdorfer Straße 228, 39108 Magdeburg
Telefon: 0391-737 52 0
E-Mail: info@bb-mbg.de
Internet: https://www.bb-mbg.de/
Antrag Sachsen-Anhalt herunterladen

SCHLESWIG-HOLSTEIN
Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH
Lorentzendamm 22, 24103 Kiel
Telefon: 0431-59 38 0
E-Mail: info@bb-sh.de
Internet: https://www.bb-sh.de/home/startseite/
Antrag abrufbar unter https://www.bb-sh.de/servicedownloads/downloads/

THÜRINGEN
Bürgschaftsbank Thüringen GmbH
Bonifaciusstraße 19, 24103 Kiel
Telefon: 0361-21 35 0
E-Mail: info@bb-thueringen.de
Internet: https://bb-thueringen.de/
Antrag Thüringen herunterladen

 

Übersicht_Corona-Soforthilfeprogramme der Bundesländer_27.03.2020

Update 26.03.2020
Von der Corona-Krise betroffene Unternehmen mit Angestellten, können einen Antrag auf Stundung der Sozialversicherungsbeiträge stellen.

„Bei den parlamentarischen Beratungen ist es noch kurzfristig gelungen, dass alle von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen sich die Sozialversicherungsbeiträge für die Monate März und April 2020 stunden lassen können. Die betroffenen Unternehmen müssen sich bis spätestens heute (!) Donnerstag (26. März) formlos unter Bezug auf die Notlage durch die Corona-Krise und § 76 SGB IV direkt an ihre jeweils zuständigen Krankenkassen wenden, die ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt, um sich diese für den Monat März stunden zu lassen.

Die Pressemitteilung des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung finden Sie hier: https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/presse/pressemitteilungen/2020/PM_2020-03-25_Beitragsstundungen.pdf .“

 

Wichtige Informationen und Quellen:
Texte und Infoblätter wurden uns zur Verfügung gestellt von:
Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN)
www.pferd-aktuell.de

Weitere Informationen zum Virusgeschehen:

Robert-Koch-Institut
www.rki.de

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
www.bzfga.de www.infektionsschutz.de

 

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